“In jedem Mensch wohnt ein Blog”


black sheep - violence of the lambs
Juli 23, 2008, 3:33 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

ein Film, den ich unbedingt sehen will!!! :-)
Shaun das Schaf ist ja toll, aber in Neuseeland sind die Schafe wohl etwas anders drauf *blök*

Ein bisschen wie Jurassic Park mit Schafen…

ob der Film wohl auch bei uns raus kommen wird?



Bandansage
Juli 23, 2008, 11:33 Uhr vormittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

das Telefon klingelt, ich melde mich und am anderen Ende ist nichts zu hören. Ich überleg, ob ich irgendwas falsch gemacht hab. Immerhin ist das Telefon ganz neu und für mich noch ein bisschen ungewohnt.
Dann hör ich, wie eine Ansage abgespielt wird:

“Guten Tag, hier ist der automatische Anrufservice…”

in dem Moment wollte ich schon auflegen

“…von Apollo Optik. Wir haben eine Gute Nachricht für sie…”

Da wußte ich natürlich schon, was los ist. Die neue Brille ist abholbereit. Trotzdem wartete ein Teil meines Hirns noch auf die Ansage, daß ich meinen Gewinn nur dann bekomm, wenn ich über die Nummer 0190XXXXXXXXX eine Kaffeefahrt buche.

Ich weiß auch nicht warum, aber anrufende Bandansagen (Anrufbeantworter ist ja was anderes) wirken doch immer irgendwie unseriös…



das muss einfach mal gesagt werden:
Juli 23, 2008, 9:34 Uhr vormittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

I'm a fan of Shaun the Sheep!



Kaltensteinpfad
Juli 20, 2008, 4:29 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Heute mußte ich mal ein bisschen raus an die frische Luft und da ich meine nächste Umgebung hier noch immer nicht so gut kenne hab ich beschlossen mal ein wenig rumzuwandern.

Ich ging von Eidenborn nach Zollstock um von da aus Richtung Knorscheid und zurück zu gehen. Den Weg hab ich mir über google maps mal so grob angeschaut - ich bin ja ein Orientierungswunder ;)

In den Wald bei Zollstock rein sprach mich das Schild “Kaltensteinpfad” sofort an. Keine Ahnung, was der Kaltenstein ist oder wohin mich der Pfad leiten würde, aber die Richtung schien grob mit meinem Planübereinzustimmen also bin ich dem Weg mal gefolgt. War auch dann ganz nett. Das Wetter wurde immer freundlicher und der Pfad wurde immer uriger. Mal gings über kleine Holzbrücken, durch immer schmalere Gassen im Gehölz. Dann mal sehr steil und über Baumstämme. Hat richtig Spaß gemacht und einen Teil des wegs hatte ich auch einen kleinen Begleiter :)

Etwas kurios war die Tatsache, daß die Schilder gerne mal drei mögliche Richtungen angaben. Im Grunde sollte man wohl immer den wildesten Weg wählen. Trotzdem bin ich auf einmal auf einer schmalen Straße gelandet, die mich zu meinem geplanten Ziel Knorscheid geführt hat von wo aus ich dann auch meinen geplanten Weg gefunden hab und den zurück ging. Den Kaltenstein hab ich auf dem Weg nicht gefunden aber dafür eine Pferdetränke aus dem zweiten Weltkrieg mit herrlich frischem Quellwasser.

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bei der Frage “was ist KALTENSTEIN?” hilft es Wikipedia zu befragen ;)



Mamma Mia!
Juli 19, 2008, 5:05 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Was hab ich mich gestern aufs Kino gefreut! Den ganzen Tag lief ich im Mamma Mia T-Shirt rum und hab sogar für den Abend Mamma Mia Muffins gebacken. Schokomuffns mit blauem Zuckerguß und weißer Schrift.

Dann endlich gings ins Cinestar. Ich hatte für uns sehr schöne Plätze reserviert. Der Film lief im großen Saal, also gabs zusätzlich zu 45 Minuten Werbung noch eine Lasershow, die teilweise ziemlich in den Augen weh tat. Die Vorschau für Madagascar 2 war jedoch sehr vielversprechend! (Sollte das Highlight des Abends werden)

Der Hauptfilm hat mich aber doch ziemlich enttäuscht. Ich hatte schon ab und zu Spaß, so schlimm war es ja nicht, aber letztendlich hatte ich, wie auch meine Begleitung, nur das Bedürfnis die Show wieder live zu sehen weil der Film insgesamt unbefriedigend war.
Die Arrangements im Film fand ich toll und die Stimmungsvollen Aufnahmen zum großen Teil auch. Einiges wurde gut mit filmischen Mitteln adaptiert, aber es stimmte einfach nicht alles. Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, daß Sam als Architekt eine solche Bruchbude entwirft die aussieht, als stünde sie schon gut hundert Jahre an der Stelle. Das einige Lieder gestrichen wurden macht mir nichts aus aber wieso Sam (dem man besser jeden gesanglichen Einsatz entzogen hätte) dann statt “knowing me, knowing you” “when all is said and done” singen darf ist mir ein Rätsel. Er singt das lied nach der Hochzeit mit Donna als Rede. Ich hatte den Song immer etwas anders verstanden. Wurde der Song nicht nach der Scheidung von Benny und Agneta geschrieben um die Gefühle zu verarbeiten? Ich fand den Song deshalb arg deplatziert. Dafür fand ich die kleine Blaskapelle in der Kirche, die “Knowing me, knowing you” als Hochzeitsmarsch spielte ganz toll!

Das schlimmste ist wohl die Besetzung. Ich will keinem der Darsteller sein Talent absprechen. Man hat ja schon große Namen engagiert, die ihr Talent schon oft unter Beweis gestellt haben. Ich bin aber der Meinung, daß sie hier einfach nicht gepasst haben. Es ist fatal, Leute in einem Musical zu besetzen, die vom Typ her nicht auf die Rolle passen UND ihr gesanglich nicht gerecht werden können. Das ist hier leider gleich mehrmals passiert. Manchmal hab ich mir gewünscht, es wär ein reiner Spielfilm…

Trotzdem, hier und da konnte man mal lachen und die Bühnenshow gewinnt neben dem Film auf jeden Fall an glanz. Auf der Bühne wirkt auch alles viel lockerer und natürlicher, was im Film verkrampft und künstlich rüber kommt.

Wenn es für Essen noch gute Plätze geben würde, hätten wir uns noch spontan (wie Harry) ein paar Karten für morgen gekauft… aber weiter als Reihe 15 wollten wir dann doch nicht, und erst recht nicht unters Dach.



Patz = Pax
Juli 9, 2008, 10:52 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Eigentlich kam der Nickname ja nur durch einen Verständigungsfehler bei einer Tischreservierung zustande. Der Tisch sollte auf den Namen PATZ reserviert werden, notiert wurde jedoch PAX… so falsch war das wohl gar nicht!

Im Okzitanischen, einer alten, galloromanischen Sprache, die hauptsächlich im Süden Frankreichs sowie in den nördlichen Randgebieten Italiens und Spaniens verbreitet war, heißt das Wort Patz nichts anderes als “Frieden” und das wiederum ins Lateinische übersetzt ergibt Pax!



DIE FRAGE IM KAUFLAND
Juli 7, 2008, 6:18 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Man hat sich mitterweile dran gewöhnt. Aus Hela wurde Kaufland, die Regale wurden verschoben, alles was einst auf immer dem selben Platz war, steht plötzlich woanders. Das Gemüse ist da wo früher die Schuhe standen, und an der Stelle des Gemüses sind jetzt CDs und Spielwaren… Das ist jetzt schon einige Jahre her und man hat sich an das neue Raumprogramm ebenso gewöhnt, wie an die nervige Frage “war alles in Ordnung”, die man routiniert an der Kasse gestellt bekam, während man versucht das Kleingeld in den Geldbeuten zu schieben, ohne daß es vom zerknitterten Kassenzettel fällt, den die Dame einem in die Hand quetscht, damit man ihn auch ja nicht liegen lässt…

“War alles in Ordnung” - genauso routiniert kommt auch immer die Antwort “Ja”, auch wenn man sich vorher drüber aufgeregt hat, daß Artikel A, der eigentlich zur selben Warengruppe wie Artikel B gehört jetzt 40m und eine Rolltreppe von diesem Entfert steht, irgendwas, von dem dem man bisher glaubte, daß es ganz selbstverständlich sei, nicht im Sortiment ist, oder daß man vor der Käsetheke fast auf einem Putzmittelfleck ausgerutscht wär… Das Ja ist einfach ein Reflex.

Vor einiger Zeit klappte der Reflex bei mir jedoch nicht richtig und ich machte der Dame an der Kasse tatsächlich einen Verbesserungsvorschlag. Ich erkannte sofort, daß das ein Fehler war denn der panische Blick sagte “Darauf bin ich nicht geschult - Systemfehler - Systemfehler - ERROR”.
Schließlich die Kapitulation, ich werde das weitersagen, kann daran aber selbst nichts machen. Die arme Frau, was hab ich ihr damit nur angetan. Das hat sie sicher noch lange beschäftigt. Ist ein einfaches Ja, vielleicht noch zusammen mit einem kleinen Lächeln denn so so schwer?

Jedenfalls ist mir bei den letzten drei Einkäufen im Kaufland folgendes aufgefallen. Es wird nicht mehr gefragt “War alles in Ordnung” - Zufall???



die präsentierten Entwürfe
Juli 3, 2008, 9:46 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Entwurf 1:
das Fitnescenter: hiervon nur ein Modellfoto weil alles Andere für Außenstehende zu wenig hergibt.

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Entwurf 2:
Die Umgestaltung der Heidecker Frauenkirche zum Konzertsaal mit Orgel und zur Kammerbühne “Veto”

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Mit der Compagnia nach Italien (Impressionen)
Juli 3, 2008, 9:21 Uhr nachmittags
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Italien bei Nacht…

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…und bei Tag

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Danke und Entschuldigung
Juli 3, 2008, 4:57 Uhr nachmittags
Gespeichert unter: mein Leben und ich

Ein paar Wochen war es hier ziemlich ruhig. Das lag daran, daß sich die Endabgaben an der Uni mit überraschend großen Schritten genähert haben und außerdem noch das Gastspiel der Compagnia in Carosino angestanden hat.

Das alles ist jetzt vorbei und ich kann mal wieder tief Luft holen. Deshalb sind nun auch ein paar Dankes und Entschuldigungs fällig:

ENTSCHULDIGUNG:

- daß ich zuhause nicht immer meinen Pflichten nachgekommen bin, der Balkon zugemüllt und zur Werkstatt umfunktioniert wurde und sich meine Tage mehrmal bis tief in die Nacht zogen.

- daß ich nicht jedem im Kreis der Familie, Freunde, Bekannte soviel Zeit widmen konnte, wie ich gerne wollte.

- daß ich als einer der “Reiseleiter” eher eine Bremse war und daß unser Gast mir mit einer Tasse Kaffee beim Modell kleben zusehen mußte.

- daß ich die Kantine als Büro missbraucht habe.

[...]

DANKE

- vor Allem für das entgegengebrachte Verständnis allerseits! (Besonders Anja, die mich immer ertragen mußte)

- Beim Team der Modellbauwerkstatt, denen ich manchmal sogar öfter als einmal die Woche auf die Nerven gefallen bin ;-), ohne die ich mein Modell aber niemals so hinbekommen hätte, wie ich es jetzt hab. NIE MEHR MODELLBAU OHNE LASER!!! :-)

- an die Orgelmanufaktur Mayer in Heusweiler für die Informationen in Sachen Orgelbau, die für meinen Entwurf wegweisend waren.

- An die Hersteller von Ponal Express und Finnpappe

- an Boesner in Perl, wo ich mein Material herbekommen hab und da insbesondere an Agnes, die mich so kompetent und freundlich bedient hat ;-)

- an meinen Papa, der sich als Pappelieferant anheuern ließ, als ich es nicht nach Perl geschafft habe

- An die Compagnia, die mich als Statist und Bühnenbildner mit nach Italien genommen hat

- An Sponsor und Gastgeber in Italien, die uns das Wochenende so toll gestaltet haben und besonders für das geniale Essen vor Ort!
Bald wird es hier auch ein paar Bilder geben, müssen nur noch bei Gelegenheit hochgeladen werden… also noch ein klein wenig Geduld.