“In jedem Mensch wohnt ein Blog”


Wer hat an der Kuh gedreht?
Oktober 8, 2007, 7:58 Uhr nachmittags
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“Jetzt noch länger haltbar” steht auf der Packung Frischmilch, die ich mir heute morgen in den Kaffee geschüttet hab. Jetzt noch länger haltbar? Wie machen die das? Ich dachte, Frischmilch ist Frischmilch… Die wird nicht Erhitzt wie H-Milch, sonst wärs ja H-Milch. Außerdem kommt Frischmilch doch direkt von der Kuh, dachte ich immer, natürlich gereinigt, aber doch schon irgendwie als Naturprodukt. Bin ich zu naiv? Wahrscheinlich. Also, wenn Frischmilch jetzt noch länger haltbar ist, wie ja groß auf der Packung steht, dann will ich auch wissen, wie die das machen… Die Packung sagt nichts :(
Also was macht die Kuh jetzt anders, als vorher? Die Tetra-News geben Auskunft: Die Kuh fährt wohl seit neuestem Karussell!!! :)
http://www.tetrapak.de/news/tetra_news/ESL.html



Rollenüberfußboden durch das Lachen
August 21, 2007, 8:47 Uhr nachmittags
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…oder, wie wichtig menschliche Übersetzer sind!

Da ich ja gerne im Oktober “Parade” in London sehen will und deshalb versuche dieses Stück zwei weiteren London-Touristen näher zu bringen hab ich mal nach einer kurzen aber guten Inhaltsangabe gesucht. Ich kenn das Stück ja auch nur von der (genialen) CD und will deshalb lieber einen autorisierten Text weitergeben. Vorzugsweise Deutsch, weil es da bei einer der beiden Personen etwas Hilfestellung benötigt.
Ich hab eine passende Seite gefunden und die wegen Faulheit mal durch Altavista-Babelfish laufen lassen. Das Ergebnis bringt mir nicht viel, bis auf einige herzhafte Lacher :-)

Babelfish über das “Musikal in 2 Taten” (Musical in 2 Acts) mit “Lyriken durch Jason Robert Braun. Co-begriffen und durch Harold Prinz verwiesen” (Co-conceived and directed by Harold Prince.):

“Die Geschichte der Parade ist zutreffend und zentriert auf 1913 “Versuch des Jahrhunderts” in welchem Löwe-Freivermerk, ein Brooklyn-getragener Jude, der in Atlanta wohnt, falsch von der Tötung Mary Phagan beschuldigt wurde, ein junges Mädchen, das in der Fabrik arbeitet, die er handhatte. Löwe war railroaded durch einen Versuch, fand schuldig und verurteilt, um zu hängen. Seine Frau, Lucille, stieß eine heroische Kampagne aus, um sein Leben zu speichern und schließlich überzeugte den Gouverneur, den Todessatz umzuwerfen — , um einen Pöbel des vigilantes Gegenkraft Löwen vom Gefängnis mitten in der Nacht nur zu haben und ihn zu lynchen.”

Toll sind auch einige Songstitel übersetzt worden. Meine Favoriten:

- Wie Kann Ich Dieses Haus Benennen? (How can I call this home?)
- Löwe an Work/What sind ich wartend? (Leo at work / what am I waiting for?)
- Das Abbildung Erscheinen (The Picture Show)
- Buchstabe zum Regler (Letter to the Governor)
- Dieses Ist Nicht Überschuss-Noch (This is not over yet)
- Glauben Sie dem Regen zu fallen - Blau (Feel the Rain fall - Blues)

Dann gibt es noch weitere Angaben über die Handlung:
“Szenen und Einstellungen:Die Tätigkeit findet in Marietta und Atlanta, Georgia und Umgebung 1913 statt.” (Scenes and Settings: The action takes place in Marietta and Atlanta, Georgia and environs in 1913.)

UND DAS GEILSTE ZUM SCHLUSS:

VORLAGE FORM - im Auftrag des Aussehens
(ORIGINAL CAST - in oder of appearence)

Neben Leo Frank, der hier zu “Löwe Freivermerk” wurde und dessen Darsteller Brent Carver (hier Brent TRANCHIERMESSER!!!) übersetzte der Fisch auch noch den armen Don Stephenson zu “Ziehen Sie Stephenson An” und Don Chastain zu “ziehen sie Chastain an”



K-A-F-F-E-E
Juni 6, 2007, 11:52 Uhr vormittags
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Im Feuilleton der FAZ hab ich heute einen spannenden Artikel gelesen der wiederum auf einem vielversprechenden Buch basiert:Tom Standage “Sechs Getränke, die die Welt bewegten”

Hier lernt man folgendes:
Stellen wir uns mal vor, wir sind im 17. Jahrhundert. Uns bleibt die Wahl als gemeines Fußvolk Wasser zu trinken, herzhaft angereichert mit Bakterien und Viren, oder man gehört zur privilegierteren Gesellschaft und trinkt Bier… morgens, mittags, abends - immer. Bier ist gesund und nahrhaft und die Welt des finsteren Mittelalters wirkt irgendwie ein bisschen lustiger.
Reisende haben in Ägypten und Palästina den “Coffa” entdeckt. Eine schwarze Brühe die möglichst heiß getrunken wird. “Sie sieht ein wenig aus wie Ruß und schmeckt auch so”. Dennoch schwappte die Kaffeewelle auch irgendwann zu uns rüber.
Ein venetianischer Kaufmann präsentierte dem gesegneten Papst Clemens VIII eine Tasse Kaffee damit dieser endlich die Frage kläre, ob man dieses Getränk (genauer “Satansgebräu, mit welchem der Herrgott offensichtlich die Ungläubigen strafen wollte”) der Muselmanen denn auch auf die Christen loslassen könne. Er kostete einen Schluck und rief aus “ES WÄRE EINE SÜNDE, EIN SO KÖSTLICHES GETRÄNK DEN UNGLÄUBIGEN ZU ÜBERLASSEN”
Wo der Kaffe auch hinkam erweckte er die Menschen aus ihrem seeligen Alkoholnebel. Man begann zu denken, klar zu denken!
Sollte es sich hier um ein kirchlisches Eigentor gehandelt haben? Wenn man den Artikel so liest könnte man es schon annehmen… Dennoch, ich freue mich nun mit jeder Tasse über die Entscheidung Papst Clemens VIII!!!



Ach, wirklich???
Mai 24, 2007, 10:23 Uhr nachmittags
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Hessen ist Deutschlands Texas… wer hätte das gedacht?!



Sex im Garten
Mai 4, 2007, 12:35 Uhr nachmittags
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Heute am Komposthaufen: ein Nachtfalterpärchen bei der Paarung. Das schlaue Buch ließ mich zuerst annehmen, es handele sich um einen Wolfsmilchschwärmer Hyles euphorbiae, aber Wikipedia (genau, ich hab den schwarzen Gürtel) lehrte mich dann, das es sich wohl doch um den Lindenschwärmer Mimas tiliae handelte.

Lindenschwärmer Lindenschwärmer

Wiki erklärte mir dann auch gleich, warum die Paarung wohl gerade hier stattfand: “Die Eiablage erfolgt einzeln oder als Doppelablage an der Blattunterseite von Kirschbäumen, Erlen, Birken und Linden.” direkt neben dem Komposthaufen steht ein Kirschbaum.



eine bemerkenswerte Botschaft von der IMM:
Januar 20, 2007, 10:42 Uhr vormittags
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“Stille soll man nicht mit Unsinn füllen”



Regenbogenfluorit
November 29, 2006, 9:25 Uhr nachmittags
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Heute hab ich von meiner Kollegin Eva-Maria aus der Requisite ein ganz tolles Geschenk bekommen! Einen Regenbogenfluorit. Der Stein soll es in sich haben. Im Regenbogenfluorit vereinigen sich die Eigenschaften aller Steine in geringeren Maßen. Er spendet Energie und hat eine reigigende Wirkung.

Eva Maria hat mir auch die Geschichte des Regenbogenfluorits erzählt, wie sie die Legende überliefert: “Als im Alten Testament nach der Sintflut Noah seine Tauben ausschickte, um zu erkunden, ob es auf der Erde wieder Land geworden ist, berichteten diese, daß alle Regenbogen beginnen, bis zur Erde hinabzuscheinen, um dieser ihre phantastischen Farben zurückzugeben. So erhielten nicht nur die Pflanzen ihr sattes Grün und die Meere ihr tiefes Blau, sondern alle Lebewesen die für sie bestimmte Schönheit. Nachdem auch alle Edelsteine ihre Farbe erhalten haften, blieb der Fluorit übrig. In diesen zogen sich alle Regenbogen zurück, um auch auf der Erde bleiben zu können.”



Handschrift Analyse
Oktober 5, 2006, 11:19 Uhr vormittags
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Auf www.graphologies.de kann man seine Handschrift analysieren lassen. Das Ergebnis überzeugt mich doch schon sehr, besser als der Wohnstilberater :-)

Die Deutung der Handschrift brachte folgendes Ergebnis:

Alexander ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.
Alexander ist ein Individualist.
Er ist eher introvertiert mit relativ wenig Kontakt zu anderen Menschen.
Trotzdem kann er sehr spontan werden,
manchmal wirkt er etwas sprunghaft.

Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Alexander ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.

Er lässt sich von seiner Intuition leiten,
auch dann, wenn der Verstand etwas anderes sagt.

Alexander ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.

Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales, analytisches Denken aus.

Alexander ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Er versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Er ist dickköpfig und neigt schon mal zu trotzigen Reaktionen.

 



Mein Wohntyp
Oktober 4, 2006, 10:13 Uhr nachmittags
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Ich hab mir jetzt mal meinen Wohntyp ermitteln lassen auf http://wohnstilberater.livingathome.de/… Man muß Bilder sortieren oder auswählen und irgendwie wird daraus dann der Wohntyp erkannt. Naja, irgendwie kann ich mich in einigen Aussagen wiederfinden, aber so 100%ig zufrieden wär ich mit einem Innenarchitekten, der mich nach dem Ergebnis “Aura mit Tendenz Ethno” ausstatten würde nicht zufrieden. Ich hab den Test nochmal wiederholt und dabei netterweise ein paar Bilder bekommen, zwischen denen ich mich etwas besser entscheiden konnte. Das neue Ergebnis entspricht mir schon etwas mehr: “Aura mit Tendenz Retro”

Ich würde das für mich so darstellen. Umfunktionierte Räume, die nicht ursprünglich Wohnfunktion hatten und deshalb eine Interessantere Konstruktion darstellen oder auch klassisch ausgestaltete Räume (z.B. mit Stuck oder Schnitzereien). Jeweils muß das ursprüngliche der Räume ansicht bewart bleiben. Möbel müssen schlicht sein oder starke Akzente setzen, Zitate sind erlaubt. Weiß als neutrale Ausgangsbasis ist erlaubt, aber zuviel wirkt steril und ist deshalb tabu! Jeder Stil darf vorkommen, muß aber entsprechend inszeniert werden. So ist sowohl eine Chippendalekommode erlaubt, als auch eine schrille 70er Jahre Tapete, jedoch alles im kontrolliert ausgeglichenen Kontext. Das Extreme ist erlaubt, bieder und Landhausstil sind nicht gewollt… Wichtig sind ausgewählte, hochwertige materialien und strukturen. (kann man das noch nachvollziehen oder bin ich schon abgehoben?)

Die Seite sagte folgendes:

Ihr Wohntyp: Aura mit Tendenz zu Retro
Aura
drückt mit seinem Wohnstil sich selbst und seine/ihre Welt aus und lässt sich weder vom jeweiligen Zeitgeschmack noch von kurzfristigen Trends beeindrucken. Lebt nach dem Motto „Ich bin ich“ und nimmt auf andere Meinungen kaum Rücksicht. Er/Sie ist frei in der Wahl seines/ihres Wohnstils und nicht von einseitigen Design-Vorstellungen geprägt…

Raum:
Spannender kann Wohnen kaum sein! Ob in einer Wohn-Kugel, im Bauernhof oder einer zweckentfremdeten Immobilie wie in einer ehemaligen Lagerhalle, der Aura-Typ liebt großzügige Räume und lebt häufig sehr reduziert. Er lebt in guter Lager, ist aber nicht vom klassischen Stadtviertel-denken geprägt.
 
Möbel:
Weniger ist hier mehr. Wenige Möbel, dafür auf den Punkt gebracht. Repräsentativ, reduziert, genau auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt ohne Rücksicht auf die Meinung anderer. Solange die Qualität passt, sind hier alle Möbel denkbar, die dem Stil des Aura-Typs entsprechen. Er ist frei in seiner Wahl und nicht von einseitigen Design-Vorstellungen geprägt.
 

Farben:
Weiß und klar, Originalfarben der Materialien

Materialien:
Starke, authentische Materialien, freche Kunststoffe. Durch die Freiheit der Persönlichkeit viele Orientierungen und Ausprägungen möglich.
 
Textilien:
Alles und jedes möglich, solange es von feinster Qualität ist.
 
Accessoires:
Mixt seinen persönlichen Stil an hochwertigen, anspruchsvollen Accessoires und nimmt sich auch die Freiheit, alles, was ihm entspricht, zum Kunstwerk zu erheben.
 
Blumen:
Einzelne, ausgefallene Pflanzen
 
Länder:
I don’t really care, where I am. Der Aura-Typ ist immer bei sich, egal wohin er reist.
 
Retro
zeigt mit seinem Wohnstil die erreichte Position in der Gesellschaft und stützt sich daher auch auf Werte ab, denen die Zeit bereits das Prädikat „wertvoll“ verliehen hat. Für Experimente oder schnelle, flippige Moden ist er/sie nicht zu haben. Da schon eher für Etabliertheit, Luxus und echte Werte jenseits kurzfristiger Trends. Gerne auch für hochwertige Handwerksarbeit, Erbstücke aus der Familie, edle Klassiker und teure Antiquitäten oder Kunstwerke.

Raum:
Das ist Luxus, wie wir ihn kennen. Symmetrische, klassische Räume, beispielsweise eine gediegene Altbauwohnung, eine historisch und/oder architektonisch bemerkenswerte Villa oder auch ein kultiviertes Bauernhaus. Der Charme historischer Bauten übt magische Anziehungskraft auf Sie aus.

Möbel:
Echte Klassiker, wertvolle Antiquitäten, aber auch Nachbildungen von historischen Vorbildern. Neue architektonisch, künstlerisch oder kunsthandwerklich bedeutsame Möbel in limitierter Auflage. Klassische Einbauten (gediegene Handwerksarbeit) Formal eher neutral, damit die Möbel mit Erbstücken aus der Familie, Antiquitäten und Kunstwerken harmonieren.
 
Farben:
Weiß, Rosa, Rot, Grün, Kobald-Blau, Gold
 
Materialien:
hochwertige, veredelte Materialien z.B. Lacke, Glanz, massive Materialien, elegantes Furnier
 
Textilien:
Klassische Webarten, hochwertige Stoffe, historische Stoffe, Decken (durchaus auch im guten alten britischen Stil) 

Accessoires:
Erbstücke aus der Familie, Kunst, Kunsthandwerk, auch historisch interessante Accessoires (alte Landkarten, Geräte aus den Anfängen der Technik etc.), Hochwertige Souvenirs mit Antiquitäten-Charakter
 
Blumen:
Kultivierte, eher üppige Pflanzen, kultivierter Barock-Garten 

Länder:
Bayern, Salzburg, Europas Hauptstädte, England, Frankreich



Historische Grundlagen…
September 17, 2006, 12:13 Uhr nachmittags
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Historische Grundlagen, die für die nachfolgenden Berichte von Bedeutung sein könnten:

Margaret Hilda Thatcher, Baroness Thatcher of Kesteven war von 1979 bis 1990 die erste und bislang einzige Premierministerin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland.
In ihrer zweiten Legislaturperiode ging es vor allem darum, den Einfluss des Staates und der Gewerkschaften auf die Wirtschaft zurückzudrängen. Mit der Privatisierung vieler Staatsunternehmen (etwa der British Telecom, British Petroleum (BP), British Airways) aber auch lokaler Versorgungsunternehmen (Trinkwasserversorgung, Elektrizitätsunternehmen) wurde der Einfluss des Staates deutlich reduziert.

Zum Schlüsselereignis wurde der Bergarbeiterstreik 1984/85. Er dauerte ein Jahr. Letztlich behielt die Regierung aber die Oberhand, da auch die Bevölkerung, die sich anfangs noch mit den Bergarbeitern solidarisiert hatte, angesichts der zunehmenden Radikalität des Bergarbeiterführers Arthur Scargill kein Verständnis für eine Fortsetzung des Streiks hatte - der Winter of Discontent 1978/79 war noch nicht vergessen. Nach dem „Sieg“ Thatchers über die Bergarbeiter war der Weg frei für weitere Reformen wie der Abschaffung des Closed Shop (Pflichtmitgliedschaft in Gewerkschaften für Arbeiter zahlreicher Unternehmen) und dem Verbot der so genannten Flying Pickets (Streikposten, die nicht dem bestreikten Betrieb angehören). In der Wirtschaft wurden daraufhin einige von den Gewerkschaften zuvor bekämpften technischen Innovationen nachgeholt. So konnten beispielsweise Ende der Achtziger die britischen Zeitungen vom Bleisatz auf den in anderen Ländern schon seit langem üblichen Fotosatz umgestellt werden, was die Gewerkschaften bis dahin immer verhindert hatten.
 
Eine Folge ihrer Inflationsbekämpfungspolitik in ihrer ersten Legislaturperiode war allerdings auch ein scharfer Anstieg der Arbeitslosenquote, die mit drei Millionen Arbeitslosen, rd.11%, 1982 ihren Höhepunkt erlebte, um danach erst wieder gegen Ende der 1980er Jahre zu fallen.