Der große Entwurf sieht dieses Semester ein Gebäude vor, das Schleusenwärterhaus/Steuerstand/Technik mit einem Ausstellungs- und Gatronomiegebäude in sich vereint. Deshalb haben wir und gestern vor Ort über die tatsächlichen Gegebenheiten informiert, was sehr interessant war.
Hier ein paar Eindrücke:
Da die meisten Leser hier wohl noch nie an der Lauterer Uni waren dachte ich mir, ich mach mal noch’n Foto…
…das Uni-Logo als Schild und Skulptur:
…den Verwaltungsbau nennen wir “Dose”:
…”Bau 1″ am Pfaffenberg wo wir Architekten unser Dasein fristen:
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Donnerstag, 18.Januar 2007, 23:55 Uhr
Blackout!!! Aber der Akku von meinem Laptop ist voll, das Duschradio hat ebenfalls volle BAtterien und ich hab zwei Kerzen angezündet. Ich hab die Vorhänge aufgezogen une beneide die im Altenwohnstift weil es da ein funktionierendes Notstromaggrgat gibt.
Dann mal zum Bericht, den ich eigentlich schreiben wollte: Wir verrückten Architekturstudenten haben uns (mit 2 Ausnahmen) in den Kopf gesetzt trotz Orkanwarnung zur IMM nach Köln zu fahren. Die Fahrt verlief sehr angenehm, wir hatten ja auch “den besten Busfahrer” laut Lehrgebiet. Die Kölner Messe fanden wir ohne Probleme und als wir endlich unsere Karten hatten konnte es Los gehen. Wir planten für die 5 vorgesehenen Stunden einen Hallencountdown, also uns von Halle 11 bis Halle 1 durchzukämpfen. Das war vielleicht nicht das klügste weil auf den drei Ebenen in Halle 11 die Spitzenaussteller in Sachen Design, Anspruch und Philosophie ausstellten und alles andere dagegen nicht mehr so toll wirkte. Andererseits läßtt man sich für den Anfang ja meist mehr Zeit und erledigt den Rest mehr oder weniger im Schnelldurchgang weil man einfach nicht mehr aufnahmefähig ist. So war es dann auch. Nach 5 Stunden Messe hämmerts einfach dur noch im Kopf und unter den Füßen. Deshalb gings dann erstmal auf die andere Rheinseite ins Café “Stanton” - der Name ist ziemlich originell weil das moderne Café neben der gotischen St.Anton-Kirche steht. Das Café war ein glaskubus in dem sich ein Roter Kubus verbarg der die Versorgungsräume befinden. Da gab es eine sehr feine Latte mit weißer Schokolade. Danach besichtigten wir noch das neue Peek und Cloppenburg-Gebäude von Renzo Piano. Ein beeindruckender Bau den man jedoch in vielen Details kritisch hinterfragen kann. Auf mich wirkte der Bau einfach übermäßig Effekthascherich von der Fassade her, die nicht hält was sie verspricht…
Dann gingen wir zum letzten Punkt auf unserem Programm über (von dem uns auch die eindrudelnden Sturmberichte von allen Seiten nicht abhielten): Wir gingen zu Früh Kölsch trinken und eine Kleinigkeit essen. Ok, bei manchen war die “Kleinigkeit” eine beachtliche Haxe aber ich hab mich mit zwei kleinen stückchen gebackenem Camenbert, Breiselbeeren und Toast begnügt und dazu zwei Scheiben Toast. Nicht zu vergessen zwei 0,2er Reagenzgläser Kölsch. Ich trink ja kein Bier aber Kölsch ist ja auch nicht wirklich Bier
Außerdem mußte ich ja nicht mehr selbst fahren!
Schließlich gings zurück zum Bus, die Domplatte war schon gesperrt (wegen der Gefahr herabstürzender Teile) und der WDR lauerte vorm Dom (Wegen der Chance auf einen Bericht über herabstürzende Teile).
Wir erfuhren welche Straßen alle gesperrt sind und daß wir wohl einen kleinen Umweg fahren mußten. Gleichzeitig kam die Meldung, daß ab sofort keine Züge mehr fahren und alle Reisende Hotelgutscheine bekommen - unsere Professorin war auch eine der Leidtragenden, da sie mit dem Zug zurück mußte
0:15 Uhr Grade wird im Radio über Stromausfälle in der Pfalz berichtet - danke, das hab ich auch schon bemerkt!
Schließlich fuhr unser Bus los und in Ansätzen gab es sowas wie Galgenhumor weil alle erwarteten, daß es zu irgendwelchen Komplikationen kommen würde wie Stau, gesperrte Straßen, etc. Schon auf dem Weg aus Köln heraus gab es jede Menge Blaulicht und Bäume auf den Straßen. Es wurde angekündigt “Köllsche Lieder” gegen die Angst zu singen. Trotz allem waren wir in knapp 4 Stunden von Köln nach Kaiserslautern gekommen.
0:19 Uhr SURPRISE!!! “und es ward Licht” - Der Strom ist wieder da!
Als ich in Trippstadt ankam dachte ich mir, der Parkplatz wirkt heute irgendwie anders. Klar, es war stockdunkel und nur in einigen Zimmern gab es Licht. Vermutlich auch hier die Laptops. Immerhin gab es ein paar nette Einwohner mit Taschenlampen, die Leuchtturm spielten und uns den Weg zum Eingang leuchteten.
Drinnen ging es dann erstmal auf Zimmersuche mit den Licht des Handys und dann wurden die Kerzen, die ich vorletztes Jahr von Silke (Sminky) zum Geburtstag bekam. Eigentlich waren sie mir ja zu Schade zum anbrennen, aber manchmal braucht man doch etwas Licht!
0:25 Uhr Hmm… der Srohm ist wieder da, aber mit dem Internet dauerts wohl noch etwas.
0:30Uhr jetzt gehts!
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morgen Früh um viertel vor Sieben wird ein Bus mit Architekturstudenten vor Bau 1 in Kaiserslautern Richtung Köln losfahren. Der Kurs “Raumgestaltung” wird die Internationale Möbelmesse (http://www.imm-cologne.de/) unsicher machen. Leider weiß ich jetzt schon, daß KARTELL nicht ausstellen wird, aber es gibt eine Filiale in Köln, die man dann vielleicht aufsuchen kann.
Der Messestand, den wir für Kartell entwerfen müssen ist immer noch nicht fertig… aber wir haben heute wieder fleißig dran weiter gearbeitet. Vielleicht kommt morgen noch der entscheidende Impuls. Dafür bietet sich die Zeit an, die fürs Kölsch-trinken eingeplant ist. Darauf kann ich ja sehr gut verzichten. Grade hab ich meine Brötchen für unterwegs aufgebacken. Die werd ich jetzt noch gleich beschmieren.
4 Stunden Schlaf sind vielleicht noch zu schaffen!
Irgendwann muß man auch mal was positives erwähnen. Das wird ja im Allgemeinen zu wenig getan, man regt sich nur immer auf, wenn was mal nicht so läuft wie es soll…
Also, irgendwann hat die SULB (Saarländische Universitäts und Landesbibliothek) wohl ihr System umgestellt. Mein alter Benutzerausweis behielt aber seine Gültigkeit. Ich brauchte nun für die Recherche meines Analyseprojektes (Wohnbebauung Talstraße Saarbrücken) einiges an Lietratur, was ich in der SULB finden konnte. Früher ging das so, daß man am Computer die Listen durchsucht hat und sich die entsprechende Buchnummer notiert hat. Die Zettel wurden dann abgegeben und damit wurden die Bücher dann aus dem Bestand herausgesucht. Das System funktionierte ganz gut. Doch als ich vor ein paar Wochen wieder dort war, wurde ich mit einem neuen System überrascht, daß mich anfangs doch zu überfordern schien. Man mußte sich am Computer erstmal anmelden und dann darüber die entsprechenden Bücher anfordern. Zum Glück ging das dann doch einfacher als ich im ersten Moment dachte - ich bekams ja auch sehr gut von einer freundlichen Bibliothekarin erklärt! Das Raussuchen geht nun wohl auch schonbequem von Zuhause aus. Man muß die Bücher dann nur noch anholen gehn.
Naja, klein Alex hat natürlich jetzt seine Leihscheine verloren und wußte nicht mehr, bis wann genau die Bücher zurückgebracht sein müssen. Aber auch das ist mit dem neuen System überhaupt kein Problem mehr! Einfach online auf die Seite gehen, anmelden, sehen, daß ich die Bücher bis zum 5.1. behalten kann und die Ausleihe auch sofort zum 31.1. verlängern kann.
TOLLER SERVICE, Vielen Dank!!!
Irgendwie soll das zumindest auch mit dem Verlängern in Kaiserslautern möglich sein. Das muß ich mal nachprüfen… würde mir vielleicht auch mal den ein oder anderen Weg ersparen…
Ein Ziel kann ich gleich schon wieder von meiner Liste Streichen: Baustofftechnologie hab ich heute morgen erfolgreich abgehakt!
Die mündliche Prüfung hat mich zwar fast umgebracht, aber trotzdem ist es gut ausgegangen.
Ich war sowas von nervös und auch total müde, als ich heute morgen um 8 das Haus verlassen hab. Ich glaub, im Auto hat mich 3 mal der Sekundenschlaf gepackt - scheißgefährlich, aber zum Glück hat das zu keiner gefährlichen Situation geführt. Sowas werde ich aber in Zukunft doch vermeiden… An der Uni angekommen hatt ich noch ein bisschen Zeit, mich in meinen Ordner zu vertiefen, was nicht ganz sinnlos war! Trotzdem war ich immer noch fast panisch. Im Prüfungszimmer konnte ich das auch nicht besonders gut unterdrücken. Wir waren zu zweit, obwohl eigentlich noch ein Dritter in der Prüfungsgruppe angemeldet war, aber der erschien nicht. Deshalb war die Prüfung auch 20 Minuten kürzer als erwartet. Für jeden Prüfungsteilnehmer werden 20 Minuten gerechnet, die Fragen werden dann abwechselnd gestellt. So hat man zwischendrin immer mal ein paar Minütchen Verschnaufpause, was sehr beruhigend wirken kann. Allerdings nur, bis man dann selbst wieder dran ist… Irgendwann sahen sich die beiden Prüfer dann an und meinten “wir sind eigentlich schon mit der Zeit durch und ich glaube auch, wir haben genug gehört” - Der Satz machte mich nicht grade weniger nervös. Auf meinen ägstlich fragenden (und sicher auch etwas flehenden) Blick meinte der eine Prüfer dann endlich nach einem Augenblick, der für mich wie eine Ewigkeit war: BESTANDEN
Wer glaubt mir ginge es dann besser irrt sich. Der ganze Anteil unterdrückten Panik schoß auf einmal in mir hoch. Hände und Füße, bis hoch zu den Knien, wurden taub, mir wurde schwindelig… Erst nach 10 Minuten konnte ich wieder klar denken.
Dann konnte ich auch endlich wieder gefahrlos Autofahren und das war auch nötig, denn ich mußte gleich weiter nach Saarbrücken fahren. Ich hab da ja im Moment noch einen Job und eine Vorstellung, die genau in dem Moment anfing. Zum Glück konnte ich den Dienst etwas tauschen, so daß es reichte, daß ich erst zum Umbau auf den zweiten Akt der ersten von zwei Vorstellungen kam.
Danach hielt das Glück noch etwas an. In der Kantine gab es als Tagesgericht “Geheirate” oder vegetarisches Omlette. Aber als ich bestellte bekam ich ein Angebot, daß ich einfach nicht ablehnen konnte. Es war noch ein Schwenksteak mit Pommes da, daß ich zum Tagesgerichtpreis bekommen konnte *lecker*
Da hab ich mir mittlerweile doch schon viel Mühe gegeben für Raumgestaltung, aber irgendwie komm ich nicht so richtig voran. Alle Holzteile fürs Modell sind zugeschnitten, aber überall gibts kleine aber unschöne Maßabweichungen. Da muß ich noch hier und da ein wenig nachschleifen bevor ich alles zusammenfüge und mit der Ausgestaltung beginne.
Deshalb hab ich mich jetzt mal wieder in die Arbeit für die “Warenpräsentation” gestürzt. Eine Violine würde ich problemlos bekommen, aber ich bin doch schon weit vom eigentlichen Objekt abgekommen. Leider kann ich meine Professorin und ihr Team nicht so ganz einschätzen, aber sie haben schon gesagt, daß “kreative Lösungen erwünscht” sind. Daraus schließe ich mal, daß ich mit einer Violine und Notenblättern auf nem Podest wohl nicht mehr als die Mindestnote erreichen könnte. Wenn ich meine Projektpartnerin überzeugen kann, würde ich dann vielleicht komplett die Präsentation auf einem, als Viloa inszenierten, Torso aufbauen. Ich hab da schonmal eine kleine Skizze hingeworfen. Der Torso soll in einer rahmenartigen Box mit Beleuchtung von oben und aufgesetzten f’s inszeniert werden… in Anlehnung natürlich an Man Ray
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Ich hab das Bild gefunden! Ein Kollege aus dem Theater meinte, die Beschreibung passt auf ein Foto von Man Ray, dem berühmten amerikanischen Dadaisten und Surrealisten. und voila, er hatte Recht! Genau das Bild hatte ich gesucht!
Man-Ray: Le Violon d’Ingres (1924, Rückenakt von Kiki de Montparnasse)
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Langsam glaube ich, daß ich einem etwas abwegigen Gedanken erlegen bin. Für Raumgestaltung muß ich ein Ladenlokal analysieren und die entsprechende Ware dann Schaufensterartig präsentieren.
Ich habe mir das Ladanlokal einer Geigenbauerin in Kaiserslautern ausgesucht und die Analyse des Ladens ist auch kein Problem. Aber mit der Präsentation hat ich mich irgendwie in ein problematisches Gebiet vorgewagt.
Bisher war ich immer der Meinung, daß die Streichergruppe (Violine, Bass aber ganz besonders das Cello) formal sehr weiblich-erotisch geprägt ist. Hat nicht der Klangkörper die Form eines perfekten weiblichen körpers? Die perfekten Proportionen, die taillierte Figur, der schlanke Hals… das klassisch weibliche Bild eben. Dazu der emotional-gefühlvolle Klang, die Ausdruckskraft, die Extase, die das Instrument beim Spieler hervorrufen kann.
Außerdem habe ich ein bestimmtes Bild im Kopf, daß ich über die google-Bildsuche leider nicht finden kann. Ein weblicher Rücken-Akt mit aufgelegten f’s (wie die Schallöcher der Streichinstrumente). Ich dachte, daß diese Instrumente in der Kunst einen höheren Stellenwert haben, als meine Recherche bisher ergeben hat… Wenn irgendjemand Hinweise dazu oder allgemein zu Weiblichen der Violin-Gruppe hat, bitte melden. Ihr dürft mir natürlich auch sagen, ob meine Gedanken total abwegig sind oder nicht…













































