Letzte Woche kam die Meldung: Neben Josh Groban (Anatoly) und Idina Menzel (Florence) werden auch Kerry Ellis (Swetlana) und Adam Pascal (Freddy) beim Chess-Concert in der Royal Albert hall am 12. und 13. Mai zu sehen sein.
Als ich das gelesen hab, rief ich gleich bei Anja an und wenige Minuten später waren die Karten Gebucht.
Bei der Besetzung, dem Stück und dem Ort (ich wollte schon immer mal in die RAH) brauchte es nicht viel Überlegung… Ich hab gleich 2 Plätze knapp unterhalb des Daches gebucht.
Und jetzt, wo ich die Karten in Händen halte glaub ich sogar dran
Sind wir spontan? Langsam glaub ich das selber… ja!
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Soeben habe ich mal wieder Flüge mit Frau Wusch gebucht! Diesmal gehts nach Stockholm, wo “Jekyll & Hyde” und “Rivierans Guldgossar” (Dirty Rotten Scoundrels) auf uns warten - Juhu!!!
Interessant finde ich, wie der tatsächliche Betrag für das Flugticket durch Steuern und Gebüren in die Höhe schnellt.
Gesamtbetrag für 2 Passagiere
Flugpreis 0.04 EUR (also 0.01 EUR pro Person, pro Flug)
Airport Check-in Fee 12.00 EUR
Kreditkartengebühr 12.00 EUR
EUR Web Baggage Fe 24.00 EUR
Steuern 39.94 EUR
Gesamtsumme 87.98 EUR
Ich freu mich auf Stockholm!!!
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Der Ausflug mit der Compagnia nach Amsterdam ist zwar schon fast eine Woche her, aber die rund 800 Bilder zu sichten und eine Auswahl zu bearbeiten hatte etwas Zeit gebraucht… “roh” waren die Bilder einfach eine Zumutung. Das Wetter war trocken aber trüb, für gute Bilder absolut ungeeignet… deshalb hab ich versucht ein bisschen was zu retten.
Die Stimmung unterwegs war aber super! An dieser Stelle auch noch ein Lob für Günter, unseren Busfahrer, der sich perfekt auskannte, viele Infos und gute Tipps für uns hatte.
Der Ablauf war wie folgt: 6:00Uhr Abfahrt in Merzig, Ankunft in Amsterdam gegen 14:00 Uhr. Wir sind sofort in die Stadt gefahren weil unser Hotel etwas außerhalb lag. Vom Viktoria-Hotel aus sind wir erstmal durch die Stadt gegangen. Auf der Hauptstraße Richtung Madame Tussauds war extrem viel Betrieb. Deshalb gings gleich mal abseits durch die Seitengassen. Ein herrlicher Hof gab uns dann plötzlich das Gefühl in einem kleinen holländischen Dorf zu sein. Als wir den Hof verließen standen wir gleich vor einer Waterstones-Filiale!
Schließlich gings am Krachten vorbei wieder zurück Richtung Bahnhof, weil da eine Stadtrundfahrt auf uns wartete.
Dann ging es in ein idyllisches, aber gut auf Touristen vorbereitetes Fischerdorf wo ein hübsches Lokal darauf wartete ca 35 Italiener und 6 Deutsche zu verköstigen. Die Bedienung war toll! Extrem flink und trotzdem freundlich. 50 mal 3 Gänge in je 5 Minuten zu servieren ohne daß was daneben ging und dabei trotzdem nicht gestresst zu wirken ist eine Leistung!!! Das Essen war übrigens auch sehr gut.
Schließlich ging es nach einer Runde Likör zum Hotel. Von außen machte das 3-Stöckige Haus an der Autobahn, nahe dem Flughafen nicht wirklich viel daher, aber schon die Eingangshalle wirkte edel und elegant. Im großen Saal fand gerade eine marokanische Hochzeit statt. Wir verabredeten uns nach dem beziehen der Zimmer in der Bar, die ebenenfalls keine Wünsche offen lies. Kamin, teilweise vertäfelte Wände, elegante Tapete, schwere Möbel, angenehmes Licht und es gab KAFFEE!!!!
Vor der Bar gings aber auf Zimmer. Wahnsinn, dieses riesige Zimmer ganz für mich allein! Eine große Badewanne, ein großes Bett, ein Fernseher, ein Balkon… was braucht man mehr? Ok, die Minibar fehlte, aber die Atmo in der richtigen Bar war eh besser.
Am nächsten Morgen gabs dann ein tolles Frühstück. Rühreier und Schinken haben mich hier auch enttäuscht, aber dafür gabs noch eine riesige Auswahl an anderen feinen Sachen, die über den Tag sättigen (Geflügen, Rösti, Doughnuts, leckere Brötchen und Marmelade…).
Und wieder in die Stadt. Hier gings dann erstmal aufs Boot um die Stadt vom Wasser aus kennenzulernen. In Amsterdam natürlich ein Muß! Kurze Zeit war das Wetter sogar ok.
Dann gings wieder auf eigene Faust an Land. Da niemand mit mir ins Stadtarchiv wollte und es mich nicht so sehr zu Madame T. zog (nach London wär ich da sicher enttäuscht gewesen. Berichten zufolge extrem voll und man war trotzdem in 45 Minuten durch) machte ich mich allein auf den Weg. Erst durch das Pendant der Reperbahn an Nelly’s Inn und dem Blumenmarkt vorbei zum Stadtarchiv. Ein herrliches Gebäude! Ich sparte mir den Eintritt in die Ausstelung über die Geschichte Amsterdams und sah mir das Wesentliche an: Das herrliche Treppenhaus und die überweltigende Schalterhalle!
Dann zog ich weiter durch die Gassen und an dern Krachten vorbei bis ich das Theatermuseum fand, das ich natürlich auch besuchte. Etwas enttäuschend im ganzen, aber ein paar Sachen waren doch ganz interessant. Ein Exponat war “Antigone” gewidmet, das gefiel mir
Schließlich noch schnell in zwei CD-Läden, ohne jedoch was interessantes zu finden und dann noch ne Kleinigkeit gegen den Hunger gekauft. Dann ging es schon wieder zum Bus und Richtung Heimat…</
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Dieser Knabe steht bei Madame Tussaud neben Daniel Radcliffe und Julia Roberts. Aus unserer Reisegruppe wußte aber niemand um wen es sich bei dieser Figur handelt und es gab auch kein Schild, das und darüber Auskunft gab… deshalb mal an dieser Stelle die Frage: WER IST DAS???

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Hier mal eine kleine Linksammlung zu unseren Stationen in der Hauptstadt des Empire:
Ryanair
www.ryanair.com
Travelodge Royal Scott, London
http://www.travelodge.co.uk/find_a_hotel/hotel/hotel_id/269
Hans Grohe
http://www.hansgrohe-raindance.com
Flughafen Frankfurt-Hahn
www.hahn-airport.de
Stansted Airport
www.stanstedairport.com
Terravision
www.terravision.eu/london.html
Sandwiches
http://www.sandwichguide.co.uk
London Underground
http://www.tfl.gov.uk
Harrods
www.harrods.com
Liberty’s
http://www.liberty.co.uk
Theater in London
http://www.theatremonkey.com/
Queens Theatre
http://www.delfontmackintosh.co.uk/theatres/queens/
Les Miserables
www.lesmis.com
Palace Theatre
www.rutheatres.com
Spamalot
www.montypythonsspamalot.com
Ginger-Nut-Cookies
http://britishdelights.com/detail.asp?product_id=b11
Covent Garden Market
www.coventgardenmarket.com
Covent Garden Opera House
www.royalopera.org
Theatre Royal Drury Lane
http://www.theatreroyaldrurylane.co.uk
Lord of the Rings
http://www.lotr.com
Natural History Museum
http://www.nhm.ac.uk
Science Museum
http://www.sciencemuseum.org.uk
Victoria Palace Theatre
www.victoriapalacetheatre.co.uk
Billy Elliot
www.billyelliotthemusical.com
Apollo Victoria Theatre
http://www.apollovictoria.co.uk
Wicked
www.wickedthemusical.co.uk
Madame Tussaud
www.madame-tussauds.co.uk
Regents Park
http://www.royalparks.org.uk/parks/regents_park
Poisoning Pigeons in the Park
http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/Poisoning-Pigeons-In-The-Park-lyrics-Tom-Lehrer/11997662FB71FFC948256A7D00253033
Leadenhall Market
http://www.leadenhallmarket.co.uk
Lloyds of London
www.lloyds.com
Swiss RE Tower
http://www.swissre.com
Tower of London
http://www.toweroflondontour.com
Towerbridge
http://www.towerbridge.org.uk
Westminster
http://www.parliament.uk/works/palace.cfm
Westminster Abbey
www.westminster-abbey.org
St James Park
http://www.royalparks.org.uk/parks/st_james_park
Buckingham Palace
http://www.royal.gov.uk/output/Page1.asp
Wachablösung
www.changing-the-guard.com
Greene Park
http://www.royalparks.org.uk/parks/green_park
Hyde Park
http://www.royalparks.org.uk/parks/hyde_park
Wellington Arch
www.english-heritage.org.uk/wellingtonarch
Crest of London
www.crestoflondon.co.uk
Donmar Warehouse
www.donmarwarehouse.com
Avenue Q
www.avenueqthemusical.co.uk
Noel Coward Theatre
www.noel-coward-theatre.com
Dress Circle
www.dresscircle.co.uk
HMV
www.hmv.co.uk
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Tag 2, der Wecker klingelt. Naja, das Handy singt Avenue Q nach eingestellter Zeit, aber das ist ja eigentlich das gleiche - nur besser. Kurz nach 12 sind wir schlafen gegangen und auf halb 7 hab ich die Weckfunktion eingestellt, damit ich auch lang genug Duschen kann und wir trotzdem zeitig zum Frühstück kommen. “The Sun is shining, it’s a lovely Day…” Tönt es aus meinem Handy und Kathas Handy schließt sich gleich mit einem schrillen Ton an. Ich steh auf und stürze mich in die Gefahren eines kleinen, englischen Hotel-Badezimmers. Erstmal… nein, lieber nicht so viele Details - aber der Toilettenpapierhalter ist wirklich lustig gewesen! Schließlich stand ich in der Dusche und stellte mir die Frage aller Fragen in englischen Hotels: Wie krieg ich das wasser durch die Brause? Wenn man das Wasser anstellt geht es ja erstmal direkt in die Wanne. Dann muß man eigentlich noch einen kleinen Hebel umlegen oder einen Knopf drehen und die Brause braust. Die hab ich zwar einen kleinen knopf gefunden, der auf der Armatur (von HandsGrohe) aufsaß, aber bewegen ließ der sich nicht - dafür aber auseinanderbauen… beim Drücken ging gar nichts, beim Drehen oder ziehen hatte man gleich zwei Teile in der Hand. Ich hätte dann noch gerne versucht, ob man den Bolzen unter der Kappe drehen kann, aber dafür hätte ich eine Zange gebraucht. Merke, beim nächsten Mal Werkzeug ins Handgepäck!
In meiner Verzweiflung nahm ich dann eben ein Bad und hatte dabei ständig Silvias Bemerkung zu Hotelbadewannen im Kopf - vielen Dank :-/
Als ich dann aus dem Bad kam und “Der nächste bitte” rief wurde ich erstmal ignoriert. Schließlich erklärte sich Anja doch bereit als nächste ihr Glück im Bad zu versuchen. “Wieviel Uhr is?” Fragte sie. “Kurz nach 6″ “Was??? Kurz nach 6???” “Oder 7? - Nein, nach 6 - Hoppla…” Ich hatte zwar die Uhr nach englischer Zeit gestellt, aber nicht das Handy. Ich glaube nur die Tatsache, daß Kathas Handy zur selben Zeit anfing zu klingeln rettet mich.
Ich hab den beiden jetzt noch ne helbe Stunde zum schlafen gegeben und schreib deshalb jetzt mal meinen Bericht.
So um 8 ging es am Mittwoch Morgen ZuHause weg. Der Weg zum Flughafen, das einchecken… alles wie gehabt und nicht der Rede Wert. Diesmal waren wir aber später dran als bei den letzten Malen. So kam es, daß es doch tatsächlich vor Ort keine Lachs-Ei-Sandwiches mehr gab. Die sollten zwar jeden Moment kommen, aber eigentlich sollten die auch schon da sein… Dann hab ich mir erstmal eine Pizza und einen Café Latte gegönnt. Die Sandwiches kamen auch noch rechtzeitig an, wurden als Proviant gekauft und wir begaben uns ans Gate. Zur geplanten Abflugszeit begann man auch schon fast mit den bording. Wir waren schon etwas verspätet als der Pilot uns mitteilte, das wir wohl mit insgesamt 15 Minuten Verspätung rechnen müssen.Wir haben es aber letztendlich doch auf eine gute Stunde geschafft. Dann ging es wie gewohnt mit dem Terravision Bus nach London, via Victoria Station und Kings Cross ging es dann weiter zum Hotel, das wir auch ohne großen Umweg fanden. Wenn wir nicht schon aus 15 Meter ENtfernung gesehen hätten, daß die automatische Tür aufgeht und da jemand herauskam, hätte ich gedacht das Hotel wäre geschlossen. Den Eindruck machte die Dunkle Fassade mit den verhangenen Fenstern und dem Rest Baugerüst. In der Halle machte es auch einen leicht auf/ausgeräumten Eindruck aber immerhin, die Rezeption war besetzt und nach anfänglicher Meinungsverschiedenheit, ob denn zwischen Mittwoch und Sonntag 3 oder 4 Nächte liegen, bekamen wir unsere Kammer mit Bad/WC. Klein, aber für die paar Tage als Pilgerlager wirds wohl reichen. Die Betten wurden verteilt, die Koffer platziert eigentlich gings dann auch gleich schon wieder weg. Nach einem Beinahe-Zusammenstoß mit einer Frau, die aus der Lorenzo-Street kam ging es in die Piccadilly-Line nach Knightsbridge zu HARROD’s. Hier war ich vorher noch nicht. Ich würde nicht sagen, daß ich was verpasst hab, auch wenn die Verkaufsräume zum Teil sehr aufwändig inszeniert waren und besonders die Victorianischen Lebensmitteltheken beeindruckten. Wir haben es dann auch bei einer Ebene und einer Treppe belassen und sind dann auf die Andere Straßenseite zu S…. unser Essen kaufen gegangen. Ein Gang durch einen Englischen Supermarkt ist doch immer wieder was besonderes.
Dann wollten wir zu LIBERTY’s in der Nähe des Oxford Circus. Wieder in die Ubahn und Zum Piccadilly-Circus. Von da an die Regents street nach Nordwesten. Einmal am LIBERTY vorbei, wieder zurück und dann doch gefunden. Leider konnten wir nicht mehr rein weil das Gesamte Kaufhaus wohl von einer Gesellschaft für eine Veranstaltung gemietet wurde. Vielleicht ein andermal.
Jetzt ging es erstmal zum Queens Theatre, wo ich Anjas und Kathas Karten für Les Miz abholte. Ich ließ die beiden grade da, machte noch ein paar Fotos und ging zum Palace Theatre wo ich an dem Abend Spamalot sehen wollte. Auch da hab ich ohne Probleme meine Reihe 3 Mitte Karte bekommen. Genialer Platz, daumen ab - hoch! Die Vorstellung war wieder toll. Auch beim zweiten Mal wird Spamalot nicht langweilig - im Gegenteil. Ich fands diesmal sogar noch lustiger. Die Lady of the Lake war wieder Hannah Waddingham. Sie macht das wirklich richtig toll. Kein wunder, daß sie jetzt an den Broadway berufen wurde und man die würdige Nachfolgerin wohl nur in Schweden finden kann… Lancelot war wohl aus einer brtischen Soap bekannt. Ich fand ihn trotzdem richtig toll. Er hat aber auch schon viel richtiges Theater gemacht. U.A. auch mal Antigone!
Spamalot war etwa 10 Minuten früher aus als Les Miz, also ging ich schonmal zum Queens und da auf meine beiden Mitpilger zu warten. Es ist schon komisch, wenn man grade aus Spamalot rauskommt und einem dann 900 total verheulte Menschen entgegen kommen. Es ist ebenfalls komisch, was manche Leute so im Theater dabei haben. Das außergewöhnlichste, was ich gesehen hab war wohl eine Staffelei. Schließlich kamen auch meine Mitreisenden und wir machten uns auf den Weg zum Hotel. Mit der Underground ging es zu Kings Cross Station, wo wir noch Gleis 9 3/4 suchten und auch gleich fanden.
Im Hotel gabs dann die ersten 283 Fotos auf den Laptop zogen und uns über eine Packung Ginger-Nut-Cookies hermachten. Ich hab eine neue Lieblingssorte bei Keksen!!!
Der Donnerstag begann wie oben bereits geschrieben mit der Entdeckung des Badezimmers und anschließender Expedition zum English Breakfast. Zum Frühstücksraum ging es via sprechendem Fahrstuhl. Unten angekommen wurde mir erstmal die Zwischentür vom bösen Bill vor der Nase zugeschlagen, aber erst nachdem er gesehen hat, daß ich auch da durch will… Ach was hab ich mich auf das englische Frühstück gefreut. Rührei, gebratener Speck, weiße Bohnen in Tomatensoße, gebratene Champignons, Croissants und Kaffee. Meine Mitpilger ließ ich zuerst ans Buffet, ich reservierte schonmal unseren netten Fensterplatz. Direkt nach den beiden Stürzten auch die rumänischen (?) Heuschrecken um Mrs. Osborne, ein rosa 5 Zentner-Brocken, aufs Buffet. Offensichtlich gehörten Bill und Mrs Osborne zusammen (freundlich gemeinter Hinweis: Niemals vor Mrs O. von den Croissants nehmen!). Schließlich hab ich mich auch mal bedient. Ei, Speck, Bohnen und Champignons, dazu zwei Croissants und ein Kaffee. Herrlich!!! Dann hab ich angefangen zu essen… Ei, das war nicht so toll - kalt und körnig. Speck, schmeckte nicht wirklich und war zäh und eher gar als gebraten. Bohnen, ok, aber kalt. Champignons, ebenfalls kalt und schmeckten nicht. Ich aß also ein paar Bphnen und Croissants. Dazu trank ich mein Kaffeeähnliches Getränk, von dem man genauso gut hätte behauten können es wär Tee. Aber dann gab es noch die Abgepackten Mini-Muffins. Die waren wirklich in Ordnung!
Und schon gings los nach Covent Garden. Erstmal ein bisschen um und durch den historischen Markt wo es um diese Zeit noch angenehm ruhig ist. Weiter um den Bereich Aldwich und Drury Lane. Gegenüber von Aldwich Theatre stand eine gut 100m lange Menschenschlange - Es war gerade 9:00 Uhr Morgens und man sollte meinen, da gibt es etwas ganz besonderes, so wie Bananen in Karl-Marx-Stadt. Nach kurzem Googeln hab ich jetzt herausgefunden, die Schlange gibt es da jeden Morgen. Um nach Indien reisen zu können braucht man ein Visum und das gibt es nur da im India House… Vielleicht wär das der perfekte Ort um per Bauchladen frischen Kaffee und Indien-Reiseführer an den Mann zu bringen!
Am Lyceum haben wir ein paar Telefonzellen für eine Fotosession mißbraucht. Wozu stehen die auch sonst noch da? Heute hat doch wirklich jeder mindestens ein Handy dabei. Telefonzellen machen nur noch Sinn für Touristen und Erpresser… oder Männer, die sich über die neuesten Telefonsex-Anbieter informieren wollen.
Wieder am Drury Lane eröffneten wir selbst eine Schlange, die aber nicht wirklich länger wurde bis sich die Türen öffneten. Als Day Seats bekamen wir Reihe 2 Mitte. Vor uns sollte niemand sitzen, was für uns ziemlich gut war!
Nachdem wir also unsere Karten hatten ging es zum Covent Garden Opera House. Ich hatte gelesen, daß man dort von der Terrasse aus eine schöne aussicht über die Dächer von London hat, und tatsächich, der morgendliche Covent Garden District ist von oben wirklich schön. Man konnte sogar bis zum London Eye sehen. Der Weg zur Terrasse führte auch durch den großen Wintergarten des Opernhauses. Da mußten natürlich auch Fotos gemacht werden. Als ich grade so schön am knipsen war kam ein Wachmann auf mich zu. Oh Gott, darf man hier nicht fotografieren? Das wär ja doof… Aber meine Angst war unbegründet. Der gute Mann wollte nur wissen, mit welcher Einstellung ich die Fotos mache weil er sich gerade die gleiche Kamera gekauft hat. Kann ich nachvollziehen. Ich hatte am Anfang mit den Einstellungen auch so meine Probleme, bin jetzt aber doch sehr zufrieden damit.
Nachdem wir die Aussicht genossen haben fuhren wir mit der U-Bahn nach South Kensington zum British Natural History und Science Museum. Der Eintritt in diese staatlichen Museen ist frei und lohnt sich allemal. Die neuen Flügel sind sehr interessant, besonders das, anhand eines Überwachungsvideos aus einem Japanischen Supermarkt, nachgestellte Erdbeben. Höhepunkt ist aber die große Halle des historischen Gebäudes mit dem Diplodocus-Skelett. Toll fand ich auch die Dodos. Total knuffig, aber leider schon ausgestorben
Die Uhr schickte und dann auch schon wieder nach Victoria, ins Victoria Palace Theatre zu Billy Elliot. Wieder eine herrliche Vorstellung. Ich hab das Gefühl, ich muß bei dem Stück immer mehr heulen. Anfangs fing das erst an, als sich die Mutter, die eigentlich schon längst tot ist, am Ende des Stückes auf nimmerwiedersehen verabschiedet. Mittlerweile hab ich aber eher Tony, Billys älteren Bruder, als die tragischste Figur im Stück erkannt. Anfangs kommt er etwas unsympatisch rüber, aber dann begreift man irgendwann, daß er es nicht leicht hat. Nach dem Tod der Mutter muß er zusammen mit seinem Vater den kleinen Bruder erziehen. Außerdem ist er wie sein Vater Bergarbeiter. In der Gegend hat man eigentlich keine andere Wahl. Nun zieht im die Thatcher Regierung buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. Während Billy den Absprung aus der Bergbaugesellschaft schaffen kann, hat Tony einfach keine Chance.
Total verheult ging es dann auch schon zum Drury Lane um Lord of the Rings wieder zu sehen und diesmal vielleicht sogar zu verstehen.
Tatsächlich, nachdem ich mir die Extended-Version der Filme angesehen hab, konnte ich auch der HAndlung folgen. Die Dialoge fand ich dann auch nicht mehr so toll, teilweise etwas knapp und comichaft, teilweise aber auch etwas zu lang. Dafür etwas zu wenig Gesang. Ich finde das Gesamtkonzept immer noch fragwürdig, aber als Spektakel ist es auf jeden Fall sehenswert. Besonders beeindruckend war diesmal der Balrog am Ende des ersten Aktes. In der Mitte sieht man den Angriff genau aus der Perspektive von Gandalf. Das Monster erscheint und Sturm und Asche (schwarze Papierschnipsel) schlagen einem entgegen. Der Todesstoß für jede Frisur wenn man nicht 3-Akte-Taft benutzt, aber geil wie eine Achterbahnfahrt!
Tag 3 begann für die anderen mit Frühstück, für mich mit der direkten Fahrt zum Apollo Victoria Theatre um einen Platz möglichst weit vorne in der Day-Seats-Schlange zu bekommen. Aus bekannten Gründen konnte ich auf das Frühstück auch gut verzichten, nur Mrs. Osborne hab ich vermisst.
Am Theater bekam ich Position 2, was aber auch noch sehr gut ist. Wer will schon genau in die Mitte, wo der Dirigent die ganze Zeit vor einem rumfuchtelt - Antwort: Leute die selbst mitfuchteln wollen…
Als wir wenige Minuten nach 10 unsere Tickets in Händen hielten fuhren wir in die Bakerstreet, grüßten Sherlock Holmes und stürzten uns in die Wachsfigurensammlung von Mrs. T., ähm, Madame Tussaud.
Die “falsche” Figur haben wir sofort erkannt. Überhaupt hat sich sehr viel seit unserem letzten Besuch verändert. Die Aufteilung war deutlich anders, es gab neue Themenbereiche und einige Figuren, die ich beim letzten Mal vermisst hab sind in neuen Bereichen wieder aufgetaucht. Chamber live haben wir uns wieder erspart und auch auf den “tollen” Film haben wir diesmal verzichtet. Ich hoffe, daß man sich entweder dazu entschließen wird wieder das Planetarium einzurichten, das nebenbei noch immer in den Reiseführern aufgeführt wird, oder das Kuppelkino mal mit einem guten Film bespielt und sich dafür die “Publikumsverarsche” vornedran schenkt.
(übrigens: Patrick Steward hat zuerst geblinzelt!)

Man muß bei MT ja auch immer aufpassen daß einem andere Leute nicht ins Bild rennen oder auch daß man selbst nicht auf zu vielen Fremden Urlaubsfotos drauf ist. Gemein ist es dann, wenn die Macher von Madame Tussaud gegenüber von Mel Gibson (der von mir ein kleines Trinkgeld bekam) eine wächserne Fotografin hinstellt…
Nach Madame T. machten wir im Regents Park eine kleine Pause, aßen was und beobachteten die Eichhörnchen und Vögel. Dabei dachte ich auch an Tom Lehrer’s “Pigeons In The Park”-Song (hier mal grob übersetzt):
Es ist Frühling, Frühling ist da,
Das Leben ist reinstes Vergnügen
Ich finde die schönste Zeit im Jahr ist der Frühling,
Das finde ich! findest du nicht? Natürlich findest du das!
Aber eine Scahe macht den Frühling für mich komplett
und jeden Sonntag zum Vergnügen:
Die Welt ist im Einklang
an einem Frühlingsnachmittag
Wenn wir die Täubchen im Park vergiften
Jeden Sonntag sieht man
meinn Liebling und mich
wie wir die Täubchen im Park vergiften
den Kompletten Originaltext gibts hier: http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/Poisoning-Pigeons-In-The-Park-lyrics-Tom-Lehrer/11997662FB71FFC948256A7D00253033
Dann stand für den Nachmittag noch unsere Tour von Leadenhall zur Towerbridge auf dem Programm. Ausgestiegen sind wir am “Monument”. Erste enttäuschung, die riesige dorische Säule war komplett eingerüstet, man konnte nichts davon sehen. Also sind wir sofort weiter zum Leadenhall-Market gegangen, besser bekannt als “Winkelgasse” oder “Diagon Alley”. Es war wohl kurzer Freitag denn überall sah man Anzüge mit Wein und Bier rumstehen. Dafür sah das benachbarte Lloyds Building wie ausgestorben aus. Aus angenehmer Entfernung sahen wir noch das beeindruckende Swiss-Building als wir richtung Tower liefen. Einmal da rum und über die Towerbridge. Dann gönnten wir uns mal den Luxus einer einstündigen Pause im Hotel bevor es wieder ins Theater ging.
Wicked war wieder super. Wenn ich mir vornehme mir solange Wicked anzusehen bis ich einen guten Fiyero sehe werde ich mir das Stück wohl noch ewig ansehen. Das war diesmal auch bei weitem nicht die Ideallösung. Ganz davon abgesehen, daß die Weiße Hose bei Fiyeros erstem Auftritt einfach furchtbar ist. Sie macht einen unmöglichen Hintern und zeigt auch auf der Anderen Seite zuviel was man eigentlich nicht sehen will… Dafür gabs endlich wieder eine gute Madame Morrible, die ihre Texte auch gesungen hat. Boq war toll wie immer und ist nach der Vorstellung sogar mit uns im selben Abteil nach Hause gefahren. Das prägendste Erlebnis in dieser Vorstellung war aber der Anschlag, der auf uns verübt wurde:
Beim Dialog vor “Defying Gravity” kam etwas von oben runtergefallen und ich dachte
noch, daß ich mich an sowas gar nicht erinnern kann. Das Objekt schlug auf der Bühne
auf, sprang auf die Vorbühne, prallte da ab und landete dann knapp einen Meter neben
mir. Offensichtlich handelte es sich um ein ca 30cm langes Stück der Fußleiste des
Verfolgerplatzes! Als das Licht im Saal anging kam ein Mitarbeiter der Technik und
nahm das Teil sehr schnell und kommentarlos weg… Also ich hätte eine Wiedergutmachung für den Schock akzeptiert! ![]()
Ganz Ehrlich, nach einem knappen Jahr sollte die Bühne einer solchen Megaproduktion doch noch zusammenhalten.
Am Samstag Morgen wurden noch die übrigen Hauptattraktionen Londons abgeklappert. Vom Westminster Palace (hier werden wohl grade neue Teppichböden ausgelegt), Westminster Gardens und Big Ben aus ging es vorbei an Westminster Abbey, durch den St James Park zum Buckingham Palace, weiter durch den Green Park zu Hyde Park Corner, Wellington Arch, bis zu den Toiletten im Hyde Park und wieder zurück zum Palace wo wir die Wachablösung beobachteten. Unter Anderem wurde der Crocodile Rock, Hold your Hand und Hey Jude gespielt. Als sie fertig waren versuchte ein Polizeipferd meine Kamera zu essen…
Dann ging es zurück ins West End wo wir doch mal noch nach typischen London-Souveniers Ausschau halten mußten. Der Laden Crest of London hatte eine große 50% Aktion. Da wollten wir Zuschlagen (es wurden 2 Tassen). Um dorthin zu kommen mußten wir aber noch einmal die Straße überqueren, was nicht so einfach war denn da ging gerade eine Demonstration vorbei. Blieb also nur einreihen, das Rote Band annehmen, irgendwo an sich fest binden und ein paar Meter mitgehen und für die friedliche Revolution in Burma demonstrieren. Das war etwas, an dem ich mich doch mit gutem Gewissen beteiligen konnte!
Lunch gab es dann im Park bei Charing Cross und dann mußte ich auch schon richtung Donmar, wo ich Parade sehen wollte. Auf dem Weg lag Dress Circle, der Musicalshop in London, dem ich dann noch schnell einen Besuch abstattete. Schließlich brauchte ich ja noch ein paar Tüten um im Theater nicht zu sehr als Touri aufzufallen.
Das Donmar Warehouse war wie der Name sagt früher mal Lagerhaus für eine Bierfabrick und wurde in den 20er Jahren zu einem Filmstudio, später Ballett-Probebühne. Gegen Ende der 70er Jahre wurde das Haus von der Royal Shakespear Company zum Theater ausgebaut. In den 80er Jahren diente das Theater kleinen Tourproduktionen. 1990 hat Sam Mendes dem Theater sein heutiges Gesicht gegeben.
Das Theater wirkt sehr sympatisch. Man erkennt es von Außen nur an dem großen roten DONMAR-Schild. Unten ist dann das Box Office und im ersten Stock befindet sich die Bühne. um die Bühne herum gibt es auf 3 Seiten je 3 Sitzreihen, darüber eine Galerie mit ebenfalls 2-3 Reihen auf 3 Seiten. (insgesamt ca 250 Plätze)
Für Parade wurde im hinteren Teil der Bühne eine schlichte Architektur mit Galerie und Treppe installiert. Die Auftritte gingen über diese Bühnenwand oder über die beiden Eingänge des Saals. Man saß also wirklich mitendrin.
Stück, Besetzung und Inszenierung sind eine runde Sache. Das recht einfache Bühnenbild, die Kostüme und das Licht brachten eine sehr stimmige Atmosphäre und auch mit wenigen Elementen (ein Tisch, mehrere Stühle und Lampen) entstanden Bilder die sehr deutlich die entsprechenden Räume und Orte charakterisierten!
Ich fand es nur etwas unglücklich, daß Lila/young Soldier und Frankie Epps/Mary Phagan vom selben Darstellerpaar interpretiert wurden. Das schien bei manchen im Publikum zu Verwirrung geführt zu haben. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher, ob das aus der relativ geringen Ensemblegröße resultierte oder ob damit eine bestimmte Assoziation hervorgerufen werden sollte.
Die Choreografien fand ich hervorragend, auf der kleinen Bühne teilweise atemberaubend. Gerade bei Big News zeigte es sehr schön, wie sich die Medien schon damals auf eine “Sensation” stürzten und sie sich zurechtlegten, wie die Beteiligten geradezu überrannt wurden oder in den Fall hereingezogen wurden bzw. sich hineinstürzten. Auch das Finale des ersten Aktes war unglaublich. Das Todesurteil wurde gesprochen und ein Freudenfest begann um das traumatisierte Paar Leo und Lucile, deren Beziehung jedoch ab dem Moment immer stärker wurde. Durch die Hochzeitsmotive wurde das toll dargestellt. Ein unheimlich bewegendes Bild und ein sehr beklemmendes Ende für den ersten Akt.
Ähnlich ging es mir beim Finale. Ich mochte das Lied “Old red Hills of Home” immer sehr, aber nachdem ich Luciles Zusammenbruch an der Stelle gesehen habe werde ich es wohl nie mehr so hören wie früher.
Parade war mit Sicherheit das Stück, daß mich am meisten bewegt hat in London. Auch wenn ich immer noch eine offene Frage dazu habe.
Was bewegt eigentlich Lucile dazu dermaßen für ihren Mann zu kämpfen? Die Ehe ist offensichtlich alles andere als glücklich. Sie sucht immerzu den Kontakt zu ihrem Mann, der sie jedoch kalt zurückweist. Und dennoch hält sie bedingungslos zu ihm und verwendet alle ihre Energie darauf ihm zu helfen.
Außerdem war es noch unterhaltsam andere Besucher zu beobachten. Eine ältere Dame saß mir praktisch gegenüber. Ihr hat das Stück sehr gut gefallen. Sie war in Begleitung eines jüngeren Mannes, der sich offensichtlich sehr gelangweilt hat. Sie sagte ihm irgendwas über den Darsteller des Governers. Er blickte ganz kurz zu ihm, dann schweifte sein blick wieder durch den Raum, zur Decke und er wirkte noch desinteressierte als zuvor. Deshalb hatte er dann auch prompt den Ellbogen der Dame in der Seite.
Neben mir saßen drei ältere Damen, die tatsächlich seit 1990 praktisch alles in dem Theater gesehen haben. Solche Stammbesucher sind sehr angenehm und bieten auch in der Pause ein nettes, qualitätsvolles Gespräch. Sie meinten, die Wahrscheinlichkeit sie im Donmar mal wieder zu sehen ist groß.
Parade war zuende und meine Mitpilger saßen gerade in Rent, das erst später angefangen hat. Ich bin dann noch zum HMV am Piccadilly Circus gegangen zum DVD-Shoppen. Tatsächlich hab ich auch was gefunden und gekauft, also mit bezahlen und so. Ich wollte gerade raus gehen, daß sah ich “Corpse Bride”von Tim Burton für 5 Pfund im Regal. Ich wollte mich gerade entscheiden zurück zu gehen um die DVD auch noch zu kaufen, als der Alarm los ging. Der, immerhin freundliche, Wachmann bat mich dann um einen Blick in meine Tüten. Ich zeigte ihm, was ich gerade bezahlt hab. Er prüfte das indem er es durch die Sicherungsbügel hielt. Es gab kein Signal. Dann das selbe mit dem Rest, ebenfalls kein Signal. Ich bekam alles wieder und ging raus - kein Signal. Ich durfte den Laden also verlassen. Nochmal reinzugehen hab ich mich nicht getraut, weshalb ich mich entschied zum HMV bei Covent Garden zu gehen und zu hoffen, daß die DVD dort auch nur 5 Pfund kostete. Ich hatte Glück, auch wenn ich lange suchen mußte.
Dann holte ich Katha und Anja bei Rent ab und wir gingen zu McDonalds ne kleinigkeit essen. Eigentlich sollte es Pizza Hut sein, aber da hätten wür zu lange auf einen Tisch warten müssen. Immerhin wollten wir dann noch zu Avenue Q. Simon spielte wie Anja schon gesagt hat leider nicht, was ein ziemlicher Schock war. Seine Zweitbesetzung war allerdings auch ein genialer Nicky (da stimmte sogar die Frisur überein), aber sein Trecky war überhaupt kein vergleich. Simon hat die Messlatte einfach zu hoch gelegt…
Nach der Vorstellung trafen wir noch Jon/Princeton und Julie/Kate worüber ich mich besonders freute. Natürlich hatte Anja ihr “I love Kate” und ich mein “Kiss me Kate” T-Shirt an was Jon veranlasste direkt mal Anjas “Boobs” anzusprechen
So hatten wir also einen lustigen Abschluß in London. Am nächsten Morgen sollte es zurück gehn. Natürlich ging genau an dem Morgen der Wecker nicht. Anja wurde wach und wunderte sich, daß es schon so hell war und fragte mich nach der Zeit. Wir hatten bereits eine halbe Stunde verschlafen und noch nicht gepackt. Duschen war also nicht mehr, aber wir haben es noch geschafft und beim Frühstück ein paar Muffins zu organisieren.
Dann brauchten wir eine einzelne U Bahnkarte und zur Victoria Station zu kommen, wo unser Bus zum Flughafen ging. Die Einzelne Fahrt kostete angeblich 4 Pfund. Wahnsinn, wenn man bedenkt, daß eine Tageskarte kaum mehr als 5 kostet. Trotzdem, mit dem Taxi hätten wir das in der Zeit sicher nicht geschafft. An Victoria Station stellten wir uns am Terranova Bus an um dann kurz vor Abfahrt zu erfahren, daß wir IM Terminal abfahren. Es wäre schön, wenn man mal früher erfahren würde, wo genau der Bus diesmal abfährt…
Der Rückflug hatte eine Stunde Verspätung, auf der Autobahn war Stau… so jagte am letzten Tag ein Unglück das nächste. Es war fast wie in Schillers Bürgschaft, aber immerhin mit dem Happy End daß wir noch was Essen konnten und noch rechtzeitig in Saarbrücken ins Theater kamen!!!
…und führe mich nicht in Versuchung, dachte ich mir Vorgestern als ich eine Mail von See-Tickets bekam in der ein “Big Seat Sale” bei Monty Python’s SPAMALOT angekündigt wurde. Meine Tage in London sind soweit geplant und alle möglichen Theatrtermine sind belegt. Zwar fehlten noch die Tickets für Les Misérables, Lord of the Rings und Wicked aber fest eingeplant waren diese Musicals zusammen mit meiner Reisegruppe Knut und Alois.
Irgendwann hat Monty mich dann aber doch überzeugt. Visionen von fliegenden Kühen (”Fetchez La Vache!”), Killerrabbits, african Swallows und ze french bleiben nicht ohne Wirkung. Beim “Big Seat Sale” (heißt das eigentlich ich darf den Sitz nach der Vorstellung mitnehmen?) bekam ich für den Termin, der eigentlich für Les Miz geblockt war Parkett Reihe C Mitte für 20 Pfund. Der Versuchung kann ich einfach nicht widerstehen…




























































































































