Gespeichert unter: mein Leben und ich
In der heute besuchten Vorstellung eines gewissen Hypochonder-Stücks saßen ein paar Abonenten hinter mir, die mich einfach sprachlos gemacht haben mit ihrem Gespräch. Waren die Herrschaften wohl neulich in Lohengrin und haben sich den ersten Akt angesehen: “der war auch ganz schön, aber der zweite Akt muß ja ganz furchtbar sein. Wir haben uns dann entschieden lieber in der Pause essen zu gehen. Den dritten Akt haben wir dann nicht mehr geschafft, aber das beste haben wir ja gesehen.” Der Zeitangabe nach hätten sie den dritten Teil noch geschafft aber egal… eigentlich können mir diese Leute nur leid tun denn mit einer solchen Ignoranz entgeht ihnen einiges!
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Hier mal ein bisschen Werbung aus tiefster Überzeugung:
Ellissay ist eine vielversprechende, junge (etwa in meinem Alter *gg*) Künstlerin. Vor ein paar Jahren verlies sie das Saarland in Richtung Köln und lebt nun parallel in Köln und Edinburgh.
Musik machte sie schon bevor wir uns in der Oberstufe das erste Mal über den Weg liefen und dauernd sagte man ihr “Mach doch mal was mit deiner Musik” - also mehr als nur Cassettenaufnahmen mit dem kleinen Recorder Zuhause um die Bänder dann im Schuhkarton zu lagern.
Endlich ist es soweit! Seit dem letzten “Sofakonzert”, daß ich miterlebt hab sind gut 3 Jahre vergangen und in der Zwischenzeit war Silly dann tatsächlich mal ins Studio gegangen und hat sich da ausgetobt. Die Ergebnisse können sich hören lassen - und zwar hier: http://www.ellissay.com/
(PS. Ich war so dreist mir mal das Bild von deiner Homepage zu mopsen… hoffe das war okay unter Freunden
)
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Zum Einzug haben wir einen sehr schönen Leuchter geschenkt bekommen und der war von Anfang an fürs Gästeklo gedacht. Nun hat es doch ein paar Wochen länger gedauert als geplant, um das gute Stück aufzuhängen, aber seit gestern erleuchtet der echte Kristallleuchter das Gästeklo. Doch damit nicht genug, der Raum mußte ja nun auch sonst dem edlen Stück entsprechend gestaltet werden. Also wurden die Wände mit einem angenehmen Grün gestrichen und bei der Gelegenheit wurde auch der Lüftungsventilator erneuert.
Da man sich in dem Raum jetzt natürlich viel lieber aufhält als vorher, mußte auch vorsorglich ein kleiner Lesevorrat neben dem “Thron” bereitgestellt werden. Besser als “Himbeerhänschen” passt nun auch die Queen zum Ambiente…
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Der erste Stegreif für dieses Semester ist geschafft. Die Aufgabenstellung war irgendwie einfach und schwer zugleich. “Helfershelfer” war das Thema. Wir sollten also ein Objekt entwickeln das mit einem bestehenden Objekt zusammen für einen kurzen oder langen Zeitraum eine Verbindung eingeht um dieses in seiner Funktion zu verbessern. Das Objekt soll auch unabhängig von seinem Funktionspartner optisch ansprechend gestaltet sein aber möglichst ohne dekoratives Beiwerk.
Beim ersten lesen eigentlich total einfach, aber dann überlegt man Krampfhaft. Die gezeigten Beispiele (z.B. Türstopper, Wahrentrenner oder Spülabflußgitter) leuchteten ein, aber was kann man in der Art noch erfinden. Krampfaftes Nachdenken bringt in so einem Fall einfach nichts. Derartiges muß man beim gebrauch eines Objektes erfinden. Sobalt man etwas benutzt und damit nicht so ganz klar kommt muß man untersuchen, wie man es verbessern kann. So wollte ich an die Aufgabe herangehen. Doch plötzlich war schon die Abgabe ganz nah und ich hatte noch nichts.
Dann kam die Idee: Manchmal müht man sich mit kleinen, sehr festsitzenden Schrauben und einem zu dünnen Schraubenziehergriff ab, der zu klein ist und von dem man deshalb immer wieder abrutscht. Meine Idee war deshalb ein griff, mit dem man so richtig fest anpacken kann, den man auf den schraubenziehergriff aufsetzt und der perfekt in der Hand liegt. Also nahm ich modeliermasse zur Hand und quetschte los. Hier das praktische Ergebnis (und mit der Note bin ich sehr zufrieden
)
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Ich mag es einfach auf dem Balkon zu arbeiten und auf das gelbe Rapsfeld bei blauem Himmel zu blicken… das beruhigt!
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Die Premierengeschenke sind besorgt. Eigentlich kann’s losgehen… heute Abend ist Lohengrin-Premiere.
Für mich heißt das, ich muß kurz vor Vorstellungsbeginn im Theater sein. In die Maske muß ich diesmal nicht, für die Produktion bin ich en nature schön genug für die Rolle. Ich zieh mir schnell schwarze Hose, weißes Hemd, schwarze Krawatte und schwarzen Mantel (gefühlt: 99% Gummi, 1% Polyacryl) an und stelle mich dann neben die Bühne. Die Overtüre zu Lohengrin ist einfach traumhaft schön. Die genieße ich jedesmal!
Direkt nach der Overtüre geht’s dann zusammen mit meinem Kollegen raus, hinter dem Heerrufer her, zu einem liegenden Rednerpult, das wir aufrichten. Dann stehen wir etwa 20 Minuten an der Seite und tun nichts als schön auszusehen. Dann noch einmal das Pult über die Bühne tragen, scharfe Drehung, Abgang.
Jetzt haben wir 3,5 Stunden Pause. Im 3. Akt kommen wir dann, wieder auf Zeichen des Heerrufers (Stichwort “Strafe”), um den Leichnam Telramunds von der Bühne zu tragen. Dauer des Auftritts: ca 10 Sekunden.
Toi Toi Toi


















